Diskussionsrunden, Konzerte und Partys im Salon 2030 auf Zollverein

7. Januar 2020
VJ Anastasija Delidova © Philipp Danz

Blick zurück nach vorn

»Zehn nach Zehn« lädt Alle ein mitzureden, mitzugestalten, mitzumachen. Der »Salon 2030« in Halle 5 auf Zollverein wird vom 10. bis 25. Januar zum Treffpunkt und zur Dialogwerkstatt, zum Veranstaltungsraum und Club. Einfach vorbeikommen und mitfeiern! Alle sind eingeladen, mit den Podiumsgästen zu diskutieren.

RUHR.2010 war gestern. Wohin gehen wir morgen, und wo wollen wir 2030 stehen? Welche Perspektiven, Visionen und Utopien gibt es für eine Region, deren große Erzählung des Wandels nach IBA (Internationale Bauausstellung Emscher Park, 1989 -1999, Anm. d. Red.) und RUHR.2010 (2006 – 2010) ein neues Kapitel aufschlägt?

Das Kulturprogramm im »Salon 2030« feiert »Zehn nach Zehn« mit Partys und Bands, Konzerten und Projektionen, Raum für Begegnungen und gastronomischen Angeboten. Pop und entspannt-jazzige Musik übernehmen den Auftakt beim Konzert der Band »Wir hatten was mit Björn« am Donnerstag, 16. Januar. Im Mittelpunkt des Abends steht die Diskussionsrunde »War da was? RUHR.2010 und die Folgen«. Am Freitag, 17. Januar, 18 bis 20 Uhr, startet das Panel »Kulturelle Allianzen. Die Kulturnetzwerke Ruhr«. Es geht um die regionale Vernetzung der kulturellen Akteure und Institutionen, wie sie im Jahr der Kulturhauptstadt ihren Anfang genommen hat und die als einer der großen und nachhaltigen Erfolge gilt. Grooves zwischen nonchalanten Kopfnicker-Beats und jazziger Verspieltheit, zeichnen den Sound der internationalen Formation METROMARA aus, die den Abend eröffnen werden.

Im Rahmen der »Langen Nacht der Projekte« am Samstag, 18. Januar findet die Premiere einer Gesamtschau der durch RUHR.2010 angeregten und seit 2011 durchgeführten Projekte statt: »more than Images 2010 – 2020« ist also eine absolute Premiere und präsentiert sich als Bilderwelt, die durch informative Gesprächsrunden mit spannenden Gästen und künstlerischen Performances in der Club-Atmosphäre vom »Salon 2030« ergänzt wird. Wie Raum, Bewegung, Bild, Musik und Bedeutung ineinandergreifen und einander beeinflussen, können die Zuschauer bei ›folkwang werkstatt tanz‹ ab 21:30 Uhr live miterleben. Im Anschluss wird eine Mischung aus Funk, und Deephouse serviert. Dazu gibt’s Licht- und Video-Kunst.

»JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen«, das kulturelle Bildungsprogramm des Landes NRW, ist zu Gast am Sonntag, 19. Januar ab 11:30 Uhr. Am Donnerstag, 23. Januar starten Singer-Songwriter Nils-Christopher und Bassist Johannes Nebel ab 17:30 Uhr den musikalischen Prolog mit Konzert. Von 18 bis 20 Uhr widmet sich ein Panel der Kulturmetropole Ruhr in Europa.

Jazz und Pop verbindet »Marie Mokati« am Freitag, 24. Januar. Die Zukunft der Industriekultur wird im Anschluss mittels Geschichte und Erinnerung diskutiert.

Am Samstag, 25. Januar zeigen die vier Musiker des Ensembles Repercussion, was mit Schlagzeug alles möglich ist – von Bach bis Dubstep. Von 18 bis 20 Uhr geht es um »Ruhr.2030. Die kommende Dekade«.

Für die Gestaltung des »Salon 2030« hat die Künstlerin Ursula Meyer eine 10 mal 12 Meter große Installation entworfen. Ein wogendes Geflecht aus Stoffbahnen, das über den Köpfen der Besucher*innen schwebt, steht symbolisch für die vielfältige Kulturmetropole Ruhr mit ihren städteübergreifenden Verbindungslinien. Der Salon ist jeden Abend geöffnet. Sonntag bis Mittwoch von 17 bis 21 Uhr, Donnerstag bis Samstag von 17 bis 23 Uhr. Der Eintritt ist frei.

10.01. – 25.01.2020 | Halle 5 [A5], Welterbe Zollverein | Mehr Info

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Kategorie:
Stadt
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