Dukes of Downtown

27. August 2018

Das Festival »Dukes of Downtown« auf der Rüttenscheider Straße in Essen ist im zehnten Jahr seines Bestehens angelangt. Mitmachen dürfen nicht nur Oldtimer oder amerikanische Schlitten, sondern alle Autos, welche die Initiatoren und Veranstalter Phil Hinze (Zweibar) und Illustrator Helge Jepsen »cool« finden. offguide hat mit Helge Jepsen gesprochen.

Wie ist deine Leidenschaft für Autos eigentlich entstanden?

Die war irgendwann einfach da. Weil ich »Nono« (Renault, damaliges Familienauto- Anm. d. Red) vor »Mama« und »Papa« sagen konnte, wussten auch meine Eltern recht früh, dass sie mich an den Gott des Benzins verloren hatten.

Endet deine Passion zum Auto mit dem Verriegeln des Fahrzeuges?

Mit Sicherheit nicht. Oft freue ich mich beim Einschlafen schon darauf, das halbfertige Kraftfahrzeug fertig zu zeichnen, das ich gerade in Arbeit habe. Ich gehe dann im Geiste Formen durch, überlege mir, wie ich wo was schattiere und ob‘s Renn-Nummern bekommt oder nicht.

Was bieten die Dukes of Downtown den Teilnehmern?

Ein unkonventionelles Zusammenkommen. Marken- und baujahrübergreifend. Viel Benzingeruch – und natürlich Geselligkeit bei Bier, Wurst und Co. Und zwei Live-Acts: im zweiten Jahr hintereinander werden die Pottspatzen zeigen, wie falsch und laut man trotz eines Chorleiters singen kann – und ab 20 Uhr geben »The Almost Three« aus Mülheim Gas auf der Bühne. Wer um 23 Uhr immer noch nicht ausgetobt ist, der kann auf der Aftershow tanzen, bis er Blasen hat. Für die Musik sorgen wie jedes Jahr Wolly Wood und der heftige Deich.

Eins der ältesten Fahrassistenzsysteme ist der Beifahrer. Wie bist Du denn so als solcher?

Defekt. Also: ich sehe keine Verkehrsschilder, warne vor nix und mische mich nicht ein. Wenn ich nicht selber fahre, genieße ich die Aussicht. Ehrlich.

Wie unterscheidet sich das Treffen von anderen?

Scherzfrage? Was soll denn bitte noch cooler sein?

Das Merchandising bei »Dukes of Downtown« ist beinahe so groß, wie die Veranstaltung selbst. Findet sich das auch Zuhause?

Also, kurz vor den Dukes« – da findet sich alles andere kaum noch in dem Kartonchaos. Überall Shirts, Kappen, Taschen und Tüten mit Dukes-Labelung. Wenn die Dukes vorbei sind, finden sich lediglich ein paar Plakate der letzten Jahre gerahmt an der Wand. Mehr nicht.

Was erwartet die Besucher?

Außer dem oben genannten benzingetränkten Auftreten der bereiften Kraftpakete noch alles, was die Zweibar an Kulinarischem zu bieten hat. Plus extra Pommes/Bratwurststand, Bierwagen, Hüpfburg, Kindermaltisch und wie erwähnt jeder Menge Livemusik.

01.09.2018 | Essen,-Rüttenscheid | Zweibar | Mehr Info

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Leben
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